Forschung und Entwicklung

Projekte, die wir unterstützen

Forschungs- und Entwicklungsprojekte

Regionales Wachstum 2021-2027

Projektzeitraum 12.2023 – heute

Die Informatics-SYSTEMS GmbH ist Begünstigte im Rahmen der Förderrichtlinie Regionales Wachstum 2021–2027 der Sächsischen Aufbaubank (SAB).

Das Vorhaben umfasst den Ausbau der Kapazität der bestehenden Betriebsstätte im Bereich Einzelhandel mit Hard- und Software durch Investitionen in Gebäude und bauliche Anlagen. Ziel der Maßnahme ist die Sicherung von Dauerarbeitsplätzen an diesem Standort.

Vorhabensort:
Vor dem Gerbertor 5
02625 Bautzen / Budyšin, Stadt

Dieses Vorhaben wird mit Mitteln des Fonds für einen gerechten Übergang (Just Transition Fund – JTF) der Europäischen Union gefördert und im Rahmen des EFRE/JTF-Programms 2021–2027 umgesetzt.

EU-Emblem Kofinanziert von der Europäischen Union

FuE-Verbundvorhaben „Dynamic Resources"

Projektzeitraum 06.2024 – heute

Das Ziel des FuE-Verbundvorhabens „Dynamisches Ressourcenmanagement in medizinischen Einrichtungen auf Basis von künstlicher Intelligenz (Dynamic Resources)“ ist die Erforschung eines komplexen KI-Systems zur vollautomatischen dynamischen Planung, Optimierung und Umplanung von medizinischen Untersuchungen.

Über einen Termin-(Um-)Buchungs-Agenten mit Sprach-KI sollen dabei Absagen und Verspätungsmeldungen von Patienten in Echtzeit in die Planung übernommen werden, ohne dass dafür Personal benötigt wird.

Diese Informationen sowie Personal- und Ressourcenengpässe (z.B. Geräteausfall/Wartung) sollen von einer Prozess-KI verarbeitet werden. Ein unter den geänderten Rahmenbedingungen optimaler Plan soll durch das System erstellt werden.

Je nach Verfügbarkeit soll mithilfe eines vollautomatischen Anrufsystems die neuen Termine mit den Patienten kurzfristig vereinbart werden. Auf diese Weise sollen die Verfügbarkeit und Auslastung der medizinischen Untersuchungskapazitäten gesteigert und eine Entlastung des Personals erreicht werden.

Gemeinsames Forschungsprojekt von Informatics Systemhaus GmbH & Co. KG, TU- Dresden Institut für Biomedizinische Technik und alpha NT GmbH.

Das Forschungsprojekt wird von der Europäischen Union und dem Freistaat Sachsen finanziell unterstützt.

EU-Emblem Freistaat Sachsen Kofinanzierung Mitfinanzierung Forschungs- und Entwicklungsprojekt mit Informatics

MINT-Fachkräftebindung 2021 bis 2027

Projektzeitraum 01.2024 – heute

Unser Unternehmen, die Informatics-SYSTEMS GmbH, entwickelt moderne und zukunftssichere Lösungen für das Gesundheitswesen und die Industrie.

Um einen strukturierten und kontinuierlichen Innovationsprozesses im Unternehmen einzuführen, wollen wir eine InnoMangerin oder einen InnoManager einstellen. 

Ziel ist es, ein Management für die Einführung von Innovationsstrategien zu entwickeln, um Innovationsideen im Unternehmen und bei Kunden zu sammeln, zu bewerten, zu selektieren und auf deren Innovationsgehalt zu prüfen.

Mit geeigneten Kooperationspartnern werden aus diesen Ideen Projektskizzen abgeleitet und Projektanträge bzw. Projektvorhaben ausformuliert, die anschließend umgesetzt werden. Somit sollen neue Geschäftsmodelle, Produkte, neue Geschäftsbereiche, Märkte und Kundenkreise erschlossen werden.

Darüber hinaus möchten wir mit diesem Projekt die unternehmensinternen Arbeitsprozesse, die Produkte sowie die dabei verwendeten Technologien umweltgerechter gestalten. Beispielsweise soll durch Optimierung von Prozessen und unter Verwendung und Einsatz von modernen, umweltgerechten Technologien der Verbrauch von Energie und Ressourcen nachhaltig gesenkt werden.

EU-Emblem Kofinanziert von der Europäischen Union

STRUKTUR 2.0

Projektzeitraum 12.2023 – 12.2024

Struktur 2.0 ist ein Projekt zur Automatisierung der Befundschreibung und zur Unterstützung von medizinischem Personal. Dabei wird ein intelligentes Befundungssystem implementiert und erprobt, welches aus einem freien Diktat strukturierte Befunde erstellt, mittels integriertem Feedbacksystem Fehler und Vorschlagswerte übermittelt und allgemeinverständliche Patientenreports generiert.

Der diktierte Befund wird unter Einsatz eines Spracherkennungssystems (ASR) in einen digitalen Text umgewandelt. Anschließend erfolgt die automatisierte Textanalyse durch Natural Language Processing (NLP) und KI, sowie die leitlinienkonforme Strukturierung in standardisierter Form nach Empfehlung einer medizinischen Fachgesellschaft. Durch das integriere klinische Feedbacksystem wird der befundende Radiologe auf unklare oder fehlende Angaben hingewiesen und kann diese korrigieren. Aus dem Resultat wird anschließend ein standardisierter Befund und allgemeinverständlicher Patientenreport generiert, der so exportiert werden kann.

Der Projektbeitrag der Informatics Systemhaus GmbH & Co. KG beinhaltet die Erarbeitung von definierten adaptiven Textbausteinen und Implementierung in standardisierte leitlinienkonforme Befunde und Reports. Diese strukturierten Daten werden durch standardisierte Schnittstellen in ein Radiologie-Informationssystem (RIS) zugänglich gemacht.

Gemeinsames Forschungsprojekt mit Linguwerk GmbH, Lausitz Research Labs gGmbH.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Integrierte Sinneserweiterung in Schutzbekleidung – ISS

Projektzeitraum 2019 – 2021
Feuerwehrprojekt Forschung und Entwicklung
Foto: HTW Dresden / Peter Sebb

Mit dem F&E-Projekt wird das Ziel verfolgt, eine Schutzausrüstung zu entwickeln, welche die Einsätze von Feuerwehrleuten sicherer gestalten und die Brandbekämpfung in Zukunft verbessern soll.

Durch die Schutzkleidung und den Helm ist das Sichtfeld der Einsatzkräfte stark eingeschränkt. Bei Rauchentwicklung nimmt die visuelle Wahrnehmung zusätzlich ab. Unter diesen Bedingungen lassen sich Gefahrensituationen schwer erkennen.

Um den Einsatzkräften einen einfacheren Zugriff auf alle wichtigen Informationen zum Einsatz und der Umgebung zu ermöglichen, werden zwei Mensch-Maschine-Schnittstellen in das Helmsystem integriert: Ein holographisches Display im Sichtbereich des Trägers und eine vibrotaktile Datenschnittstelle, die Informationen wie z.B. Umgebungstemperatur oder Luftvorrat ablenkungsfrei durch Vibration direkt auf die Haut des Trägers überträgt. Zusätzlich soll ein Telemetrie-Transceiver-System entwickelt werden, das der Einsatzleitung eine genaue und übersichtliche Echtzeit-Einsatzüberwachung und -auswertung ermöglicht.

Erklär-Grafik Aufbau Feuerwehrhelm
Foto: Beschreibung Helmaufbau, HTW Dresden / Peter Sebb

Unser Forschungsschwerpunkt liegt auf der Entwicklung eines multisensorischen Messsystems, einer kompakten Prozessorplattform, eines störungsfreien Telemetrie-Transceiver-Systems sowie eines mobilen Systems zur Einsatzüberwachung und -auswertung.

Die Berufsfeuerwehr Dresden ist Partner des Projektes und unterstützt mit konkreten Anwendungsfällen und Anforderungen. Gemeinsam mit dem Forschungsteam simulieren sie mögliche Einsätze, um zu testen, wie und in welcher Form die Einsatzkräfte über Gefahren in ihrer Umgebung informiert werden können.

Das durch EFRE-Mittel und die Europäische Union geförderte Projekt läuft von 01.01.2020 – 31.12.2021 und wird gemeinsam mit den Kooperationspartnern Vision Optics GmbH und der Professur für Implementierung von Benutzeroberflächen der HTW Dresden realisiert.

EFRE-Logo

 

 
SAB-Logo

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