TI-Gateway statt Konnektor

Mehr Stabilität, mehr Geschwindigkeit, weniger Aufwand

Mit dem TI-Gateway modernisieren Sie Ihre Telematikinfrastruktur und ersetzen störanfällige lokale Konnektoren durch eine hochverfügbare, zentral betriebene Lösung im Rechenzentrum. Wir schließen Sie an die Telematikinfrastruktur 2.0 an.

Einbox-Konnektor oder TI-Gateway - der Vergleich

Ihre Vorteile mit TI-Gateway

Geschwindigkeit

100-fach schnellere TI-Verbindung im Vergleich zu herkömmlichen Einbox-Konnektoren. Spürbar kürzere Ladezeiten.

Leistung

Ein TI-Gateway ersetzt ungefähr 4.000 herkömmliche Einbox-Konnektoren und ermöglicht den Anschluss von bis zu 50.000 Kartenterminals.

Ausfallsicher

Die TI-Gateway Hardware wird hochverfügbar und redundant in einem deutschen Dual-Site-Rechenzentrum betrieben.

Service & Kosten

Mit TI-Gateway sparen Sie den Wartungsaufwand vor Ort. Updates und Betrieb werden zentral verwaltet. Wir stellen Sie kostenneutral um.

Die aktuelle TI-Situation:

Stationäre Konnektoren bremsen die Digitalisierung im Gesundheitswesen aus. Statt reibungsloser Abläufe kämpfen Einrichtungen mit langsamen oder instabilen Verbindungen, regelmäßigen Neustarts und aufwendigem Zertifikatsmanagement inklusive Geräteaustausch. Das kostet nicht nur Zeit und Geld – sondern vor allem wertvolle Ressourcen, die im Praxis- und Klinikalltag an anderer Stelle dringend gebraucht werden.

Warum sich ein Wechsel lohnt:

  • Höchste Ausfallsicherheit durch redundant ausgelegte, hochverfügbare Systemarchitektur
  • Deutlich mehr Performance dank TI-Gateway und Highspeed-Konnektor
  • Kein Wartungsaufwand vor Ort – Updates und Betrieb zentral im Rechenzentrum
  • Mehr Zukunftssicherheit – keine Hardware in der Praxis, kein Zertifikatsauslauf, kein Austausch
  • 24/7-Überwachung für proaktive Erkennung und Vermeidung von Störungen
  • Planbare Kosten – PTV-Upgrades für TI-Fachanwendungen im Festpreis enthalten
  • Volle Kompatibilität mit allen TI-Teilnehmern und Systemen nach gematik-Standard
Informatics Vertriebsteam

Wir beraten Sie gern

Stefan Schmidt | Holger Schaar | Thomas Osterland

So funktioniert TI-Gateway

Schaubild TI-Gateway Verbindung zwischen Praxis und Rechenzentrum
Schaubild TI-Gateway Verbindung zwischen Praxis und Rechenzentrum

Aktueller Stand der TI-Gateway-Instanzen

Haftungsausschluss:
Dieser Bereich ist eingebettet und mit der Gematik-Seite verknüpft. Die Zahlen werden über den TI-Dashboard der Gematik bereitgestellt und täglich 0:30 Uhr aktualisiert. Wir übernehmen keine Gewähr.

Häufig gestellte Fragen

Das TI‑Gateway ist eine moderne, zentral bereitgestellte Zugangslösung zur Telematikinfrastruktur (TI) im deutschen Gesundheitswesen. Statt eines physischen Konnektors direkt in jeder Praxis oder Einrichtung wird die sichere Verbindung zur TI über eine hochverfügbare Rechenzentrums‑Infrastruktur hergestellt.

Das TI‑Gateway ermöglicht Ärzten, Zahnärzten, Psychotherapeuten, Apotheken, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und weiteren Leistungserbringern den Zugriff auf TI‑Anwendungen wie:

  • Elektronische Patientenakte (ePA)
  • Elektronisches Rezept (E‑Rezept)
  • Elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU)
  • KIM (Kommunikation im Medizinwesen)
  • Versichertenstammdatenmanagement (VSDM)
  • Notfalldatenmanagement (NFDM)
  • Elektronischer Medikationsplan (eMP)

Das TI‑Gateway gilt als Nachfolger klassischer Vor‑Ort‑Konnektoren und ist ein wichtiger Bestandteil der Weiterentwicklung der TI 2.0.

Beim TI‑Gateway wird die Verbindung zur Telematikinfrastruktur nicht mehr lokal über einen Hardware‑Konnektor in der Praxis hergestellt. Stattdessen erfolgt die sichere Anbindung über ein zertifiziertes Rechenzentrum.

Die Praxis verbindet sich verschlüsselt mit dem TI‑Gateway‑Anbieter. Dieser übernimmt den sicheren Zugang zur gematik‑Telematikinfrastruktur.

Dadurch entfallen viele Aufgaben rund um:

  • Hardwarewartung
  • Konnektor‑Tausch
  • Firmware‑Updates
  • Sicherheitsupdates
  • Vor‑Ort‑Installationen
  • Laufende technische Betreuung des Konnektors

Die eigentlichen TI‑Funktionen bleiben für die Praxissoftware unverändert nutzbar.

Ein TI‑Gateway eignet sich grundsätzlich für alle Einrichtungen im Gesundheitswesen, die an die Telematikinfrastruktur angebunden sind oder angebunden werden müssen.

Dazu gehören:

  • Arztpraxen
  • Zahnarztpraxen
  • Psychotherapiepraxen
  • Medizinische Versorgungszentren (MVZ)
  • Krankenhäuser
  • Pflegeeinrichtungen
  • Reha‑Einrichtungen
  • Apotheken
  • Heilmittelerbringer
  • Hebammen
  • Weitere Leistungserbringer im Gesundheitswesen

Insbesondere Organisationen mit mehreren Standorten profitieren von einer zentral verwalteten TI‑Anbindung.

Arztpraxen profitieren besonders von:

  • Weniger technischer Aufwand
  • Zentralen Updates
  • Geringerer Hardwareabhängigkeit
  • Stabileren TI‑Verbindungen
  • Weniger Ausfällen
  • Planbaren Betriebskosten
  • Entlastung des Praxispersonals

Gerade kleinere Praxen profitieren von reduzierter IT‑Komplexität.

MVZ und Kliniken profitieren besonders von der zentralen Steuerung komplexer TI‑Strukturen.

Vorteile sind unter anderem:

  • Einheitliche Verwaltung
  • Skalierbarkeit
  • Standortübergreifende TI‑Integration
  • Weniger lokaler Administrationsaufwand
  • Zentrale Sicherheitskonzepte
  • Vereinfachtes Monitoring
  • Professioneller Support

Der klassische TI‑Konnektor ist ein physisches Gerät innerhalb der Praxis oder Einrichtung. Er stellt lokal die Verbindung zur Telematikinfrastruktur her.

Beim TI‑Gateway wird diese Funktion in ein zertifiziertes Rechenzentrum ausgelagert.

Klassischer Konnektor
  • Hardware vor Ort
  • Regelmäßige Wartung notwendig
  • Austausch bei Zertifikatsablauf
  • Lokale Installation
  • Höherer Administrationsaufwand
TI‑Gateway
  • Keine lokale Konnektor‑Hardware
  • Zentrale Verwaltung
  • Updates im Rechenzentrum
  • Geringerer Wartungsaufwand
  • Skalierbare Infrastruktur

Ja. Das TI‑Gateway basiert auf hohen Sicherheitsstandards und nutzt verschlüsselte Kommunikationswege.

Die Sicherheitsarchitektur umfasst unter anderem:

  • Ende‑zu‑Ende‑Verschlüsselung
  • Zertifizierte Rechenzentren
  • Redundante Systeme
  • Zugriffsschutz
  • Sicherheitsmonitoring
  • Regelmäßige Updates
  • gematik‑konforme Sicherheitsmaßnahmen

Da Wartung und Betrieb zentral erfolgen, können Sicherheitsupdates häufig schneller umgesetzt werden als bei dezentralen Hardware‑Installationen.

Immer mehr Gesundheitseinrichtungen wechseln zum TI‑Gateway, weil:

  • Hardware reduziert wird
  • Konnektor‑Tausch entfällt
  • Prozesse zentralisiert werden
  • TI‑Betrieb einfacher wird
  • Sicherheitsupdates zentral erfolgen
  • Mehrstandort‑Strukturen besser unterstützt werden
  • Die TI langfristig cloudbasierter wird

Das TI‑Gateway gilt daher als moderne und zukunftsorientierte Lösung für die TI‑Anbindung.

Mit Managed TI‑Gateway übernehmen wir große Teile des technischen Betriebs.

Das umfasst:

  • Monitoring 24/7
  • Updates
  • Sicherheitsmanagement
  • Support
  • Störungsmanagement
  • Dokumentation
  • Wartung

Dadurch wird die interne Praxis-IT entlastet.

Für die Nutzung eines TI‑Gateways werden in der Regel folgende Voraussetzungen benötigt:

  • sicherer Internetanschluss (Firewall)
  • Praxisverwaltungssystem (PVS) bzw. Primärsystem
  • eHBA (elektronischer Heilberufsausweis)
  • SMC‑B Karte
  • Kompatible TI‑Anbindung
  • Zugangsdaten des TI‑Gateway‑Anbieters

Je nach Anbieter können zusätzliche technische Voraussetzungen gelten.

Die Kosten für ein TI‑Gateway hängen vom Anbieter, der Anzahl der Standorte sowie den benötigten TI‑Leistungen ab. Typische Kostenfaktoren sind:
  • Einrichtungskosten – Bei uns KOSTENFREI!
  • Monatliche Servicegebühren
  • Supportleistungen
  • KIM‑Dienste
  • VPN‑Zugang
  • Managed Services
Viele Einrichtungen entscheiden sich für ein TI‑Gateway, um langfristig Kosten für:
  • Konnektor‑Austausch
  • Vor‑Ort‑Technik
  • Hardwarewartung
  • Ausfallzeiten
zu reduzieren.

Ja. Einer der größten Vorteile eines TI‑Gateways ist die zentrale Verwaltung mehrerer Standorte.

Das ist besonders interessant für:

  • MVZ mit mehreren Filialen
  • Krankenhausgruppen
  • Praxisverbünde
  • Pflegeorganisationen
  • Apothekenketten

Dadurch lassen sich TI‑Verbindungen standardisieren und zentral administrieren.

Die Umstellung erfolgt typischerweise in mehreren Schritten:
  1. Analyse der bestehenden TI‑Infrastruktur – hier [Checkliste für TI-Anschluss] herunterladen
  2. Prüfung der Kompatibilität des PVS
  3. Einrichtung der TI‑Gateway‑Verbindung
  4. Konfiguration der Zugänge
  5. Test der TI‑Anwendungen
  6. Produktivschaltung
Wir übernehmen die technische Migration vollständig.

Die Dauer hängt von:

  • Anzahl der Standorte
  • Vorhandener Infrastruktur
  • PVS‑Kompatibilität
  • Netzwerkstruktur
  • Gewünschten Zusatzleistungen
  • Termin- und Ressourcenverfügbarkeit

ab. Viele Standardinstallationen können innerhalb weniger Tage bis Wochen umgesetzt werden.

Unser TI‑Gateway‑Anbieter AKQUINET betreibt hochverfügbare Rechenzentren mit redundanten Systemen.

Dazu gehören unter anderem:

  • Backup‑Systeme
  • Monitoring
  • Failover‑Mechanismen
  • Redundante Leitungen
  • Notfallkonzepte

Sollte es zu einem Internetausfall kommen, ist der Zugang zur TI über den VPN-Tunnel unterbrochen. Um Ausfällen vorzubeugen hat das AKQUINET-Rechenzentrum eine Verfügbarkeit von 99,95%. Somit besteht nur eine sehr geringe Gefahr, dass die Arbeit durch die Hostinglösung verhindert wird.

In vielen Fällen ja.

Die Praxisverwaltungssysteme und Krankenhausinformationssysteme, die wir betreuen, unterstützen die Anbindung an TI‑Gateway‑Lösungen.

Vor der Umstellung sollte jedoch immer eine technische Kompatibilitätsprüfung von unserem Serviceteam erfolgen.

Schreiben Sie uns

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